Montag, Dezember 28, 2009

der Weihnachtsmann

Endlich ist Weihnachten überstanden. Naja, wie man es nimmt. Das schwerste Geschenk, dass ich bekommen habe, sind die 3,5 kg die ich mehr wiege! Unfasslich, die müssen wieder runter. Das heißt - auf gut deutsch - NULL-Diät. Da bin ich sowieso Profi drin, das ist nicht weiter schlimm. Schlimm ist, wie es überhaupt soweit kommen konnte, habe ich mich wirklich so sehr in die Besinnungslosigkeit gefressen? Anscheinend JA! Vielleicht wollte ich auch dem Weihnachtsmann Konkurrenz machen und auch so nen ansehnlichen, schönen, kugelrunden Bauch bekommen, wie er. Ich hab mich schon von jeher gefragt, wie er es schafft, mit dieser Wampe durch die Schornsteine und Kamine zu kommen. Vielleicht war das alles eine Lüge und in echt ist gar nicht der Weihnachtsmann durch den Kamin gekommen, sondern ein Weihnachtself oder so... Die haben dann die Geschenke hingestellt und die Kekse gegessen und die Milch getrunken! Sollte das so sein, dann werden alle Kinder dieser Welt belogen und betrogen! Was ist daran so schlimm, einfach zuzugeben, dass der Weihnachtsmann zu dick ist, um die Geschenke persönlich zu bringen?! Wir hätten doch mit Sicherheit alle Verständnis für diesen älteren, dicken Herren mit seinen roten Backen und seinem weißen Bart! Also ich zumindest wäre der Letze, der böse auf Santa wäre... Menschenskinder! Wenn er möchte kann ich ihm beim Abnehmen helfen ;) Wie gesagt, ich bin Profi.. Wer auch immer Hilfe braucht, ich bin gerne bereit, dem Einen oder der Anderen bei der Null-Diät zu unterstützen!

Naja, das nächste Event steht ja schon wieder in den Startlöchern: Silvester. Eiegentlich sollten wir alle überfordert sein, Weihnachten und gleich danach Silvester und Neujahr. Viel zu viel auf einmal und das ist doch alles zu anstrengend. Man hat ja kaum Zeit zum Nachdenken! Wobei, es gibt eigentlich wirklich nicht mehr viel zum Nachdenken. Ein Freund  von mir hat mir als Antwort auf meinen letzen Blogeintrag dieses Zitat geschrieben: "Leben ist, was einem passiert, während man darauf wartet, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen." Er fand das Zitat eigentlich nicht so gut - ich auch nicht! Aber die Botschaft, die Aussage dieser Worte sind mehr als eigentlich richtig. Das Stichwort, dass durch dieses Zitat in den Raum geworfen wurde, lautet Flexibilität. Und tatsächlich, wenn wir alle flexibler wären und vllt auch ein wenig offener für das, was um uns herum passiert, vielleicht wären dann viele Dinge einfacher und wir würden weniger Chancen verpassen und mehr Gelegenheiten besser nutzen. Genau aus diesem Grund sollte Flexibilität auf jeder "Gute-Vorsätze-fürs-neue-Jahr"-Liste stehen, am besten ganz, ganz weit oben. Jedenfalls werde ich mir die Gedanken über das Zitat zu Herzen nehmen und weiter darüber nachdenken. Und während ich versuche, die Dinge, die mich stören in Griff zu bekommen, werde ich meine Augen offen halten und flexibel bleiben und werde es hoffentlich hinbekommen, die eine oder andere Chance und Gelegenheit, die mir über den Weg läuft, sinnvoll zu nutzen. In diesem Sinne, ist der Weg also doch das Ziel...

Zum Abschluss noch 'ne Neuigkeit; da ich zu Weihnachten ne Digicam bekommen habe, werde ich ab Januar ein kleines Projekt starten. Obwohl es schon dutzende "Street Fashion Blogs" gibt, werde ich trotzdem meinen eigenen anfangen, denn letzendlich sind doch alle Blogs unterschiedlich. Sprich: ich lauf ab Januar mit meiner Kamera, um interessante, außergewöhnliche oder schlicht und ergreifend coole Outfits in meinem Blog festzuhalten. Davon gibts in Berlin ja genug ;)

Jamie Cullum - Don't Stop The Music

Bis die Tage

Sonntag, Dezember 20, 2009

der Schneekönig

Bei -16°C kann man sagen, dass der Winter Deutschland erreicht hat oder wohl eher heimsucht.
Ich hasse den Winter, er ist kalt und dunkel. Morgen wird der kürzeste Tag des Jahres, das heißt, dass es die Tage dann wieder länger werden - ganz langsam. Es beibt die meiste Zeit dunkel - und kalt. Trotzdem gehört der Winter genauso zum jahr wie der Sommer. Im Winter schätze ich den Sommer immer doppelt und dreifach so viel wie, wenn es einfach Sommer ist. Am Winter schätze ich wirklich nichts. Vielleicht die klare Luft. Aber die Kälte ist anstrengend und macht müde, die düsteren Tage machen einen nachdenklich und wenn der ach so schöne Schnee erst mal ein paar Tage liegen bleibt und grau wird und matschig, dann ist der auch nicht mehr so "toll". Ich persönlich mag Schnee ehwieso nicht! Das alles zusammen ist eine furchtbare Kombination und der perfekte Grund sich in einem Keller zu verstecken und nicht mehr raus zu kommen, bis es Frühling wird. Aber so geht das alles ja nicht, also aufstehen und warm anziehen. Das geht aber auch nicht, wenn man weder eine Winterjacke noch Winterschuhe hat! Im Ernst: Berlin ist kurz vorm Erfrieren. Das ist sehr unschön. Wo sind die Winter geblieben, in denen man so gerne eine "weiße Weihnacht" gehabt hätte, es aber milde +7°C hatte? Ich wünsche mir GENAU so einen Winter, das wäre (mehr oder weniger) perfekt. Meinetwegen kann der Schnee vom 23.12 bis zum 27.12 liegen bleiben, ABER DET WARS DANN OOCH! Mensch, wenn ich der Schneekönig wäre, dann würd ich das so handhaben. Die Schneekönigin ist ja bekanntlich böse und will alles einfrieren, die dumme Schlampe (oops). Ich wäre definitiv besser für den Job geeignet!

Abgesehen von den drei W's (Wetter, Winter, Weihnachten) ist die Gesamtsituation nicht sonderlich und doch gar nicht so übel. Ich habe Internet, was eigentlich normal sein sollte und was ich hätte schon lange haben können, wenn ich nur mal den Router umgedreht hätte; nun gut - in diesem Fall - besser spät als nie! Mit meinen beiden neuen (zukünftigen) Mitbewohnern hatte ich gestern 4 Wohungsbesichtigungen. War echt cool. Eine Wohung war ein Traum, ein wahrer WG-Traum! Wenn nur der Preis mitgespielt hätte, veflixt nochmal ;) Aber was solls? Im Januar wird weiter gesucht, ich bin zumindest in dieser Sache wirklich optimistisch! Das mag vor allem daran liegen, dass ich so schnell wie es nur geht raus aus Charlottenburg und raus aus diesem Keller muss! Es geht wirklich nicht mehr. Wie froh ich bin, morgen nach Stuttgart zu fahren und einfach weg von hier zu kommen. Das Berlin, das ich momentan lebe ist nicht das Berlin, dass ich will und nicht das Berlin, dass mein zu Hause werden soll. Ich bin also "zu Hause-los"...noch! Wir werden das schaffen, der Wille ist da und der Weg muss gefunden werden. Und bekanntlich ist der Weg das Ziel; nicht bei mir. Mein Weg soll mein Weg sein und meine Ziele meine Ziele. Eine gewisse Struktur sollte da schon vorhanden sein. Mein Weg führt mich erst mal nach Stuttgart über Weihnachten und Silvester. Also ein Kurzurlaub im Schwabenländle :) Sehr gut! Auch wenn die Weihnachtsstimmung sich partout nicht breitmachen will und das auch nicht mehr passieren wird, da ich auch gut ohne klar komme! Weihnachten wird wohl schnell und schmerzlos über die Bühne gehen. Wir können seit September Lebkuchen kaufen und seit Oktober stehen überall die Weihnachtsdekos und alles, Weihnachten ist nur noch eine einzige, große, gewinnbringende Show! Da möchte ich dann ausnahmsweise mal nicht die Hauptrolle spielen, diese Show möchte ich mir nicht antun... Die Maschenerie "Weihnachten" macht das wahre Weihnachtsfest echt kaputt. Leider wird sich das wohl nicht ändern, nein, mir kommt es sogar so vor, als würde es jedes Jahr schlimmer werden! Wie gut, dass Weihnachten nur ein Mal im Jahr ist.

Jetzt müssen noch die Sachen gepackt werden, die Winterdepressionen über Bord geworfen werden und akzeptiert werden, dass ich kein Schneekönig bin und damit leben muss, dass der Schnee daliegt und auch noch ne Weile liegen bleiben wird. Der Aufrbuch nach Pandora wird sich wohl noch verschieben!

Hodges - My Side Of The Story

Gute Nacht!

P.S.: Ach ja, bitte liebe Schneekönigin, verschone uns (bzw. mich) doch vor weiteren Schneemassen!! :)

Freitag, Dezember 11, 2009

der (un)Glücksbringer

Weil ich früher Glücksbringer hatte und sie nichts gebracht haben, ich aber versuche mehr ein Optimist zu werden, denke ich darüber nach, mir einen Glücksbringer anzuschaffen. In der Grundschule war es eine rote Unterhose, die mir bei den Arbeiten Glück bringen sollte - hat irgendwie geklappt?! In den ersten Jahren im Gymnasium war es eine kleine Figur, weiss schon gar nicht mehr von was. Geklappt hat das nur begrenzt. Eine Zeit lang hatte ich immer so einen seltsamen Hut auf, der wurde schon fast zu einer Art Markenzeichen, Glück hatte ich aber keins. Vor nem Jahr hatte ich jeden Tag eine Lederkette mit einem Anhänger an und habe mir eingeredet, dass die mir Glück bringt. Hatte sie auch bei jeder Abi-Prüfung an. Naja, Glück war da wohl eher relativ...vermutlich. Aber wie auch immer, ich bräuchte dringendst ein Quäntchen Glück. Also denke ich darüber nach, was mir zu diesem Glück verhelfen kann!
Ich habe höchstwahrscheinlich eine WG, so wies ausschaut sind wir ne coole Truppe und vor allem - und am wichtigsten - bunt gemischt. Das ist sehr gut, denn wenn ich erst eine eigene Wohung habe bin ich mehr als endlich in Berlin angekommen. Ich brauche aber noch so viel und ich vermisse Dinge, die ich nie hatte. Und immer wenn ich meine, jetzt bekomm ich "es" auf die Reihe, jetzt pack ichs an, dann geht irgendwas schief und ich komm wieder nicht aus der Starterposition raus. Es kann doch nicht sein, also damit meine ich, es kann doch wohl wirklich nicht wahr sein, dass ich 7 Wochen lang in der Starterposition stecken bleibe und nicht endlich mal losrenne. Vor einem Jahr habe ich mir gesagt, dass 2009 MEIN Jahr werden soll. Das war es nícht. So viele Hoffnungen haften an diesem Jahr, dass sich dem Ende neigt. Zurückblickend mag es sein, dass ich mehr geschafft habe als es mir vorkommt. Ich hab mein Abitur bestanden und bin nach Berlin gezogen. 12 Jahre hat man mir gepredigt, dass das Abitur einem alle Türen öffnet. Ich stehe vor lauter vershclossenen Türen. Nur mal so am Rande bemerkt und auch nur so viel dazu! Jetzt sitze ich wieder da, wie letzes Jahr und versuche mir Mut zu machen und mir zu sagen, dass das kommende Jahr MEIN JAHR wird!
Das Gerüst zum Glück steht in meinem Kopf fest und der Plan ist relativ simpel. Ich will Glück und ich will, dass 2010 ein gutes Jahr wird. Raus aus der Starterposition und losrennen, das wird doch nicht so schwer sein. Ich hab nämlich keine Lust mehr, festzustecken. Menschen verschaffen sich einen Tapetenwechsel, um neue Erfahrungen zu sammeln und die Tapete ihres Lebens zu wechseln. Ich brauche keine Tapete, ich nehm die Wand kahl, kalt und roh wie sie sein mag. Jetzt ist es allerdings an der Zeit diese verdammte Tapete abzureissen und sich der Wand dahinter zu stellen. Am besten durch sie durchrennen...
Brauche ich also dazu einen Glücksbringer? Brauchen wir Menschen einen Glücksbringer, etwas auf was wir uns "verlassen" können, das uns täuscht und in das wir unsere naiven Hoffnungen setzen können? Bringt ein Glücksbringer das erhoffte Glück? Oder ist er nur Mittel zum Zweck und mehr Lug und Trug als Glanz und Gloria? Wann weiß ich, wann ich Glück habe - nehmen wir Glück bewusst wahr, oder nehem wir es, wenn es passiert für selbstverständlich?

Und jetzt spüre ich langsam diese Anspannung und diese seltsame, nicht einschüchternde Angst durch meine Adern rennen und das lässt mich aufrecht gehen und trotzdem diese Ungewissheit spüren. Auf schlechte Tage müssen gute Tage folgen...

Daniel Powter - Bad Day

Ein Danke an alles was mir bis hier her passiert ist und ein Danke an das, was noch kommen wird.
Ich will mein Glücksbringer sein!

Mittwoch, Dezember 02, 2009

der Adventskalender

Die Weihnachtszeit hat begonnen und jetzt muss ich mich Wohl oder Übel damit abfinden. Seit gestern wird Tag für Tag, Türchen für Türchen geöffnet, damit wir auch ja alle nicht vergessen, wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind. Naja, alle von uns sicher nicht, ich aber schon. Ich bin froh, dass ich einen Adventskalender habe, ein Stückchen von "zu Hause" gibt mir mein SpongeBob Adventskalender nämlich schon...
Abgesehen aber davon, kommt mir das Leben auch wie ein Adventskalender vor - mit vielen Türchen aber ohne die Schokolade, die glücklich machen soll. Wieso kann hinter den Türen im Leben nicht auch Schokolade stecken? Stattdessen muss man im Leben jeden Tag eine neue Türe suchen und öffnen und darf nicht mal auf den Schokoladen-Glücks-Effekt hoffen. Total anstrengend, wirklich. Im Gegensatz zu dem Adventskalender, der immer 24 Türchen hat, weiß ich nicht, wie viele Türen ich noch öffnen muss.
Eine tat sich gestern auf. Ich habe jetzt wahrscheinlich (also ziemlich sicher) eine erste WG-Mitbewohnerin, das erleichtert mich und lässt mich hoffen, dass wir dann zu zweit schnell noch zwei weitere Mitbewohner finden! Ich brauche wirklich ein eigenes Zuhause in Berlin. Als ich am Wochenende (von Donnerstag bis Montag) in Stuttgart war, wurde mir klar, dass ich dort nicht mehr zu Hause bin - mich in Berlin aber auch nicht zuhause fühle. Wo ist also mein Zuhause? Muss ich mich gerade in einem Stadium der Unzugehörigkeit wiederfinden? Wie lange werde ich brauchen, bis ich endlich ganz in Berlin angekommen bin? Ganz einfach! Ich muss endlich eine eigene Wohung haben, also schnell eine WG finden. Das ist das Hauptziel, danach kann alles ja nur besser werden..? Dann hab ich ein Festnetzanschluss, INTERNET (!) und vor allem habe ich die Freihet, die ich mir schon lange wünsche.

Eine andere Türe tat sich auf und wieder zu. Die Ausbildung bei Peek & Cloppenburg muss verschoben werden, da sie schon zu weit in dem Auswahlverfahren sind. Also ist das Thema für mich abgehakt, ich will auch nicht weiter darüber nachdenken, bin sogar ganz froh darüber. Handelsfachwirt ist nicht das, was ich wirklich werden wollte - womit ich wirklich zufrieden gewesen wäre. Denn ich wohne in Berlin um zu studieren. Der Wille zum Studieren ist da. Ich weiß zwar nicht was, aber ich will. Am besten ab April.
Es gibt auch ansonsten so viel zu tun. Ich muss noch so viele Türchen öffnen... Wenn ich mich damit beschäftige, bekomm ich Kopfschmerzen und will gar nicht weiter drüber nachdenken, aber was bleibt einem anderes übrig? Immerhin muss man weiterkommen und voran kommen. Ich seh mich hier nicht mehr lang in diesem Keller und mit diesem (scheiß!) Internetstick. Es muss doch langsam weitergehen!

Ich bin totmüde, aber wenigstens kreativ. Hab derzeit viele Ideen für neue Texte. Immerhin etwas. Das neue OneRepublic Album "Waking Up" ist so enttäuschend! Hatte gehofft, dass es gut werden würde - tja, war wohl nichts, wa?! Wahrscheinlich habe ich bald Windows 7, bin mal gespannt wie das wird.
Hbe jetzt auch nicht mehr viel zu sagen. Noch 22 Türchen bis Weihnachten, noch 21 Türchen bis ich wieder nach Stuttgart gehe, noch X Türchen, bis ich geschafft habe, was ich schaffen will und werde!

 Patty Griffin - Up To The Mountain

Inspiration ist Alles

Sonntag, November 22, 2009

der erste Monat

Kaffee und Käsetoast, so fing mein Sonntag heute um halb zwei an.
Nach einem Monat in Berlin bin ich gerade dabei, Bilanz zu ziehen. Dabei wird mir klar, dass ich diese ganze "Aktion" irgendwie unterschätzt haben muss. reBoot: BERLIN - sind wir bereit? Bin ich bereit? Zumindest musste ich wohl vor 'nem Monat bereit gewesen sein, heute kann ich das so nicht mehr ganz beJAen. Grundsätzlich bin ich gar kein optimistischer Mensch, aber in dieser Sache - dieser ganze Umzug in eine Großstadt, Neuanfang in Berlin - war ich alles andere als pessimistisch! Vielleicht war ich sogar etwas blauäugig, ein bisschen naiv. Positiv Denken gehört eigentlich nicht zu meinen ausgeprägtesten Stärken, aber ich hatte diesen Willen und diesen inneren Drang, raus aus Stuttgart zu müssen um etwas Neues zu finden.
Was habe ich bisher Neues gefunden? Ich weiß, dass es hier eine S-Bahn gibt, die im Kreis fährt, genannt Ringbahn. Das wird dann auch schon die größte Neuentdeckung bis dato sein. Ich will nicht sagen, dass ich enttäuscht bin, oder so etwas - nein, eigentlich nicht, aber es ist alles nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Mein Leben hier verläuft monoton und meine Gefühlskurve schwenkt wenn überhuapt, nach unten aus. Ansonsten ist es alles eine Art Einklang. Die Zeit vergeht seltsam - undefinierbar. Träume von den Erschreckendsten Dingen wurden verzeichnet und das große Abenteuer will sich noch nicht richtig zeigen! Natürlich kann man nicht erwarten, dass man in eine fremde, große, gefährliche, sich stetig verändernde Stadt zieht und umgehend einen Freundeskreis, eine Wohnung, einen Job und eine Stammdisco hat, aber ab WANN kann man das erwarten? Bis jetzt habe ich "nur" einen Job, keinen Freundeskreis und keine Stammdisco. Eine Wohung auch nicht. Aber immerhin darf ich mich Verkäufer bei Peek & Cloppenburg nennen - ist das eine Erleichterung oder gar eine Genugtuung? Teils teils.
Jemand muss mir so schnell wie es geht, in den Arsch treten, damit ich aufhöre mich selbst runter zuziehen. Weil ich hier aber niemanden habe, muss ich das wohl auch selbst übernehmen, was die ganze Sache ein wenig erschwert. Ich merke schon, wie sich eine Art Heimweh in mir breit macht. Ich vermisse meine Freunde in Stuttgart, meine Familie und besonders meinen Fernseher, wirklich!
Aber trotz alle dem sollte ich jetzt Schluss machen mit dem Gejammer. Morgen sollte ich anfangen, mich mit den diversen Menschen, die auf mein WG-Inserat geantwortet haben, in Verbindung zusetzen. Nur so finde ich schnellstmöglich Leute, mit denen ich zusammen wohnen kann. Ich meine, wenn ich eine eigene Wohung/WG habe, fühle ich mich eher als Berliner, weil ich dann einen festen Ort habe, einen gefundenen Platz. Das müsste mich dann auch glücklicher machen. Bis jetzt bin ich nicht unglücklich, aber die Gesamtsituation ist nicht so, dass ich freudig jauchzend in die Luft springe. Ich versuche stattdessen meinen Unmut zu unterdrücken. Aber Gitti sagt, dass Nudeln glücklich machen! Also wollen wir mehr Nudeln essen, damit wir glücklicher werden. Hoffentlich geht diese Gleichung auf. Ansonsten hoffe ich, dass ich demnächst eine Wunderlampe finde und drei Wünsche frei habe...

Tja, der erste Monat war definitiv nicht einfach und betsimmt werden auch noch andere schwere Monate vor mir liegen. Ich hoffe freilich auf das Beste, rechne aber mit dem Schlimmsten. Versuche ein fröhliches Lied in meinem Kopf zu singen und mehr Leute anzulächeln. Wenn ich eines weiß, dann dass es nicht wirklich was bringt, unglücklich vor sich her zu leben. Ich bin mit dem Ziel nach Berlin gekommen, das Leben zu entdecken und ein Stück vom Glück zu suchen, so viel wie möglich mitzunehmen und den einen oder anderen Traum näher zukommen. Wenn wir alle Rohdiamanten sind, dann will ich in Berlin geschliffen werden, wenn wir alle Potential in uns haben (wovon ich doch stark ausgehe) dann soll diese Stadt der Ort sein, wo ich mein Potential erkenne und lerne, das Beste aus mir zu machen. Wenn unser Glaube wirklich Berge versetzen kann, dann will ich auch verdammt nochmal einen Berg versetzen! Sind wir bereit? Weiß nicht. Bin ich bereit?
Vermutlich schon...

Youth Group - Forever Young

Youth is like diamonds in the sun and diamonds are forever...
So many dreams swinging out of the blue - we let them come true!

Freitag, November 13, 2009

der Berliner

...heißt in Berlin Pfann(en)kuchen. Trotzdem gibt es dieses beliebte Gebäck vor allem in der fünften Jahreszeit. Wo wir schon beim Thema wären. Seit dem 11.11 bewegen wir uns in dieser "lustig heiteren" fünften Jahreszeit, was ich persönlich echt scheiße finde, da die vierte (Winter) nicht einmal richtig angefangen hat. Verzeihung, scheiße sagt man nicht - da geht ja die ganze Bildung in Arsch. Egal jetzt, ich habe weder Lust auf einen Berliner, noch auf einen Pfann(en)kuchen, noch auf Karneval. Verkleiden würde ich mich gerne, dann kann ich nämlich jemand anders sein. Am liebsten ein Zauberer, damit ich das nass-kalte Wetter weg zaubern kann und mir einen Studienplatz herzaubern kann und und und...
Ich könnte auch mehr Ethik in diese gottverlassene Welt zaubern. Ich musste doch erst kürzlich wieder feststellen, dass ich in einer Welt lebe, in der es egal ist, ob man eine Katze überfährt, wo die Autos danach auch noch über die, sich noch bewegende Katze (!) drüber fahren -  nur um sicher zu gehen, dass dieses LEBEWESEN auch wirklich tot ist. Das widert mich gewaltig an. Gerade mich als Katzen-Hasser und hochgradiger Katzenhaaralergiker, muss gestehen, dass mir dieses Erlebnis mit der Katze, bzw. mit dem Kater Oskar (RIP) sehr nahe ging.
Würden die Leute auch bei einem halb-toten bis toten Menschen weiterfahren, ohne Moral, ohne Ethik und ohne Mitgefühl? Wahrscheinlich JA, gaffen ist OK, aber helfen ist viel zu anstrengend! Widerliches, gaffgeiles Pack!

Naja, abgesehen, dass Berliner ein Gebäck mit flüssigem Marmeladekern sind, werden auch die Einwohner Berlins als Berliner bezeichnet. Ich bin einer von ihnen - seit guten drei Wochen; ohne flüssigen Marmeladekern, wenn ich aber bald überfahren werde, wird mein roter, flüssiger Inhalt auch zum Vorschein kommen. Wie ich auf so etwas komme? Darum: Ein Berliner zu sein bedeutet, sich jeden Tag aufs Neue dem Berliner Verkehr zu stellen. Auge in Auge mit dem Tod - so zumindest würde ich das nennen. Ich würde tatsächlich nicht lügen, wenn ich die Behauptung aufstellen würde, dass ich bis dato schon mindestens gute acht Male beinahe überfahren würde, bei GRÜNEN Ampeln. Die Autofahrer machen was sie wollen, so schnell es geht, rote Ampeln gibt es hier nicht, allerhöchstens orange bis einem kräftigen dunkelorange.
Um Himmels Willen, ich hoffe, dass ich den Verkehr in Berlin überlebe!
Immerhin bin ich seit heute offizieller Peek & Cloppenburg Verkäufer. Teil 1 des Seminars "Welcome Day" habe ich schon hinter mir, war ganz OK. Aprospos "OK" - wieso ist O.K. umgedreht K.O. ? Hat das eine tiefere Bedeutung, heißt es, dass ich eigentlich gar nicht OK bin sondern eher KO, tief in den Tiefen meines Daseins ;) Wohl eher nicht, ich versuche nur etwas tiefgründiges zu schreiben, ich will nicht ins Bett! Morgen muss ich aber um 8:30 Uhr aufstehen. Seminar, Teil 2 (Beginn: 10:00 Uhr)

Heute war Freitag der 13. und ich lebe noch - HALLELUJAH!
Freunde habe ich zwar immernoch keine, aber was solls...?! Brauche ich auch nicht :)

Pink - So What

Wenigstens bin ich ein Rockstar - fast! :P
Jonathan

Sonntag, November 08, 2009

der ohne Antworten

Es ist Sonntag und nachdem ich mehrere Tage über Dies und Das nachgedacht habe, bin ich (leider) zu keinem Ergebnis gekommen. Ich habe weder Antworten auf die Fragen, die ich mir vor geraumer Zeit gestellt habe, noch habe ich großartig etwas zu erzählen. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich mein Leben momentan als langweilig einstufe. Ist aber auch verständlich, oder? Wenn man in einer (noch) fremden Stadt lebt, regelmäßig in Internetkaffees rumhängt, keine Freunde oder sonstiges hat, hat man nicht wirklich viel zu tun.
Ich habe auch nichts zu sagen - nicht, dass ich nicht denken würde, nein, das tue ich sogar sehr viel -  aber ich bin zu faul meine Gedanken zu sortieren...
Was ich sagen kann ist, dass ich froh bin, nicht zu wissen, was morgen passiert. Denn dadurch kann man immer Träumen und Wünschen festhalten und auf Besserung der Gesamtsituation hoffen; man kann und darf und sollte sogar hoffen. Von daher unterschreibe ich den Satz "Die Hoffnung stirbt zuletzt." - denn wenn das nicht so wäre, dann könnten wir uns alle vergraben gehen und auffhören zu sein. Ob wir wollen oder nicht, aber Hoffnung ist ein sehr wichtiger Teil in unserem Leben. Sie lässt uns oftmals in schweren Zeiten weitermachen, kann uns neue Kraft geben und zauberst sogar manchen ein Lächeln ins Gesicht. Selbst mir. Ich denk' mir, dass alles besser werden muss - früher oder später.
Ich habe die Hoffnung, dass ich bald ein Erfolgserlebnis haben werde. Meine Hoffnung und mein Glaube an sie wird hoffentlich bald Berge versetzen können! Ich hoffe auf bessere Zeiten.
- Vielleicht sollte ich mal raus gehen und es einfach rausschreien. "ICH HOFFE, DASS ALLES BESSER WIRD!" Ich bin mir sicher, wir alle hoffen, dass es besser wird. Genau deshalb sollten wir die Hoffnung nicht aufgeben.

Jetzt bin ich definitiv optimistischer und werde wohl doch damit anfangen, manche Gedanken zu sortieren. Damit ich nicht mehr lange so antwortlos bin. Wobei ich stark vermute, dass nicht jede Frage eine Antowrt hat..
Aber erst mal "Tatort" schauen...

India.Arie - There's Hope

Glück auf!
J.

Mittwoch, November 04, 2009

der Gelegenheitsphilosoph (1)

Zeit, die.

Man kann sich die Zeit einteilen, in Sekunden, Minuten, Stunden, Tage und Jahre. Man kann die eingeteilte Zeit zu seiner Zeit machen. Was man leider nicht kann, ist die Zeit zurückdrehen oder sie beeinflussen, dass sie schneller/langsamer vorbei geht. Hier in Berlin geht die Zeit - beziehungsweise meine Zeit sehr seltsam vorbei. Manch ein Tag scheint schneller vorbei zu sein, als der Andere. Nach 15 Tagen in Berlin (was nicht viel ist) mache ich mir Gedanken über Zeit und ihre "Maßeinheit". Diese 15 Tage kommen mir schon viel länger vor, die Ungeduld in mir steigt und der Unmut scheint sich schleichend einzusetzen.
Man stellt sich Fragen; wie lange "es" wohl noch dauern mag bis... Dabei kann man sich diese Fragen eigentlich nicht beantworten, denn woher soll man wissen wie lange (oder kurz) die Zeit (an)dauert, die man hat/nicht hat. Ich merke also, wie kompliziert Zeit wirklich ist. Dabei bin ich mir nicht ein Mal sicher, ob Zeit wirklich ist, oder nicht. Ist Zeit gleich Wirklichkeit oder ist sie doch etwas komplett Unwirkliches, dass die Menschheit durch die Einführung von Kalendern und den Maßen zur Messung von Zeit eingeführt hat, um sich das Leben (besser) einteilen zu können? Und selbst wenn ich wüsste, wie lange ich noch habe und wie lange oder kurz manche Dinge brauchen, wäre ich dann glücklicher? Würde ich dann unter weniger Druck stehen? Würden dann vielleicht sogar alle Menschen unter weniger Druck stehen? Ich meine, wir würden unter mehr Druck stehen. Sind wir ehrlich zu uns selbst, wissen wir, dass wir gar nicht wissen wollen, wie lange uns noch bleibt. Wir würden vermutlich auch wissen wollen, wie viel Zeit wir noch haben, bis wir Liebe, Erfolg und Glück finden. Wenn wir das wüssten, was würden wir aber dann mit der Zeit bis zum Eintritt dieser Ereignisse anstellen? [...]

Es ist ein kompliziertes Thema. Ich suche, aber finde nicht. Wir alle suchen - und weil jeder sucht, verstehe ich nicht, wieso man sich so schwer damit tut, es zu finden. Haben wir zu wenig Zeit oder "opfern" wir den Dingen, die wir doch so sehnlich finden wollen, zu wenig Zeit, in dieser hektischen Welt?
Geht die Zeit heute schneller rum, als vor Jahren? Hat der Tag wirklich nur 24 Stunden? Sind diese 7 Tage in der Woche wirklich immer gleich lang? Laut Theorie: JA!
Wieso gehen dann schöne Tage schneller vorbei und wieso erleben wir Tiefs und schlechte Tage intensiver, denn "die Zeit" scheint doch an solchen Tagen langsamer zu vergehen, sie scheint intensiver spürbar.

Lebe ich jeden Tag so, als ob er mein letzer wäre? Nutze ich jede Minute, als ob sie meine Letzte wäre? Kann ich das überhaupt? Kannst du das überhaupt?
Was mache ich, wenn ich nicht bis 60 zählen kann, oder zu schnell bzw. zu langsam zähle? Was, wenn meine Uhr stehen geblieben ist? Habe ich dann keinerlei Chance mehr, jede Minute meines Lebens so zu leben, als wäre sie die Letzte?

Also lasst uns warten - Tag für Tag, Stunde für Stunde. Lasst uns auf die Uhren schauen und hoffen, dass die Zeit zu unseren Gunsten vergeht. ODER: Lasst uns aufwachen, Zeit gewinnen und sie zu unserer Zeit machen, um sie bestmöglich nutzen...

Lifehouse - Broken

In diesem Sinne... Ich muss los, die Zeit drängt!
Jonathan

Montag, November 02, 2009

der Wochenendler

Das Wochenende ist vorbei, und ich sitz wieder ein Mal mehr in diesem Internetkaffee. Das Wetter ist wieder bescheiden und meine gute Laune hält sich in Grenzen. Mein Handyakku ist fast leer.

Die Bilanz des Wochenendes ist allerdings ganz positiv. Natürlich ist es supergruselig wenn einem kleine Kinder mit einer Scream-Maske begegnen während es dunkel wird. Ich bin mir sicher, einer von ihnen ist der Killer...;) Halloween war sehr gut, die Kulturbrauerei im oder am Prenzlauer Berg rockt - definitiv! Es war die Hölle los und ich war ziemlich blutdurstig - als Freddy Krueger der Neu-Zeit :) Meine Kieler Sekretärin und ihrer unschönen, sehr tiefen und stark blutenden Wunde am Kopf und ich hatten jede Menge Spaß. Kmischerweise war das Wetter von Freitag bis Sonntag sehr gut hier in Berlin, also von Ankunft bis Abreise von Katarzyna. Jetzt ist das Wetter wieder schlecht und ich bin wieder (mehr oder weniger) alleine und muss (definitv und so schnell wie möglich) neue Leute kennenlernen... Der Status "freundelos in Berlin" ist also (zu meinem Bedauern) noch aktuell.

[Diese Tastatur in diesem Internetkaffee ist wirklich nicht kompfortabel]

Wenn ich nicht nur das letze Wochenende, sondern auch die letze Woche im Allgemeinen beschreiben muss, würde ich sagen, dass ich mich gar nciht mal so schlecht hier in der Großstadt halte. Ich kenn 3 Lienien (S-Bahn, Straßenbahn) die mich eigentlich überall hinbringen, wo ich mich gerne aufhalten würde und ich kann wenigstens anziehen was ich will. In 2 Wochen fange ich meinen Job an und ich bin fleißig am Wohungen suchen. Gestern hab ich mir eine sehr nette Wohung in WIlmersdorf angeschaut. War ganz OK.
Es fehlt aber was - nämlich Kontakt mit anderen Jugendlichen. Ist man kein Student, hat man auch keine Anlaufstelle zum Freunde/Bekannte kennenlernen. Ich will den Kopd selbstverständlich nicht in den Sand stecken, aber trotzdem habe ich sehr an dieser Gegebenheit zu knabbern...

Nichts desto trotz (oder so ähnlich) fühle ich mich in Berlin recht wohl. Man muss einfach versuchen noch mehr aus sich heraus zu kommen, um Menschen kennenzulernen. Alleinesein fällt auf Dauer doch schwer und erst wennn man seine gewohnte Umgebung, wie auch Familie, Freunde und Bekanntenkreis zurück lässt, um sich alleine auf die Suche nach etwas Größerem zu machen oder einfach um zu lernen zu leben, wird einem Bewusst, was für tolle Menschen man in diesem Prozess zurück gelassen hat. Das kann weh tun...

SIA - Breathe Me

Bis die Tage, Stunden...
J.

Donnerstag, Oktober 29, 2009

der Anfänger

Es ist so:

Man kann nicht jeden Tag ein Hoch haben, das ist uns allen bekannt - davon gehe ich zumindest aus. Wobei ich mir da gar nicht so sicher sein kann. Irgendwie musste ich wohl gedacht haben, dass ich hier nur Hochs haben würde...Die letzen zwei Tage waren leider keine Hochs für mich.
Jetzt bin ich seit gut einer Woche in Berlin und habe auch schon einige Sachen hinbekommen, aber irgendwie macht mich das alles nicht wirklich glücklicher, dabei bin ich aus Stuttgart "geflüchtet" um an dem Anteil von glücklichen Tagen in meinem Leben zu arbeiten. Und da ist auch schon das Stichwort: arbeiten. Von nichts kommt nichts - noch so ein weiterer "kluger" Spruch, der freilich seine Wahrheit hat, den ich abert trotzdem nur zu ungern höre... Ich will arbeiten, aber die deutschen Ämter machen einem das Leben nicht leicht und das Arbeiten dafür umso schwerer.

Liebe Lohnsteuerkarte, ich würde mich sehr freuen, wenn du deinen Weg bald nach Berlin finden würdest! Ich sitze hier und warte nur auf dich, tu mir doch den Gefallen und beeil dich ein wenig. Liebe Grüße, Jonathan

Leider können Lohnsteuerkarten nicht lesen - was solls.
Des weiteren würde ich mich wirklich freuen, wenn ich mich nicht mehr so oft hier in Berlin verlaufen würde, einen Stadtplan will ich aus Protest aber nicht mitnehmen. Immerhin bin ich ein (beinahe) Berliner.

Als Anfänger muss man noch viel lernen, was ich auch wirklich will. Die letzen zwei Tage habe ich mich trotzdem gefragt, wofür eigentlich. Vielleicht ist das alles hier nicht das Gelbe vom Ei. Es fällt mir unerwartet schwer, Leute in meinem Alter kennenzulernen. Mein Sturkopf hat sich das wesentlich einfacher vorgestellt.
Aber ich bin ein Anfänger und bekanntlich hat jeder einmal angefangen. Also heißt es, sich schnell wieder auszugraben (bzw. gar nicht erst einzugraben) damit man immer weitermachen kann, denn Niederlagen nimmt man gar nicht gerne hin - ich schon gar nicht!!

Zum Glück ist jetzt so langsam Wochenende und eine Neu-Kielerin (auch Anfängerin) kommt nach Berlin :)
Das wird hoffentlich "jut" - da bin ich mir sehr sicher. Es steht also ein Party-Wochenende vor mir/uns und danach will ich doch bitte ein paar neue, nette Freunde kennengelernt haben! Ich bastel mir dafür sogar ein Schild wenn es sein muss, dazu später mehr!

Bis dahin, hört mal rein! Das neue "The Fray" Album (The Fray) ist echt sehr gut!

The Fray - Never Say Never

Montag, Oktober 26, 2009

der Fragende

Also, bald sind die ersten sieben Tage vorbei. Mittlerweile haben sich viele Fragen in meinem Kopf breitgemacht.
Sollte ich "Berlinerisch" lernen? Werde ich jemals eine eigene Wohnung und einen Bekanntenkreis haben? Und eine Frage, die von existenzieller Bedeutung ist: "Wann werde ich endlich wieder TV schauen können?" Ich will damit sagen, dass das Medium "Fernsehen" wirklich von sehr großer Wichtigkeit ist. Das was übrigens nur ein kleiner Auszug an Fragen, die mich quälen und zutiefst beschäftigen ;)
Ach - und da fällt mir gleich die aktuellste Frage ein: War es ein Fehler, den 'Vodafone Mobile Connect USB Stick' zu kaufen? Ich bin mir der Antwort noch nicht ganz bewusst, aber ich will einfach wieder mein Stuttgarter-Internet haben, wo alle Bilder gestochen scharf angezeigt werden und ich nicht bis 8 zählen muss, um die vollständige Seite zu sehen - also bis jetzt bin ich noch nicht wirklich begeistert, Vodafone!

Dieser Eintrag könnte auch "der mit dem neuen Job" heißen, denn ich hatte heute mein erstes Vosrtellungsgespräch und wurde angenommen - bei Peek & Cloppenburg. Jetzt denk ich darüber nach eine Ausbildung bei P&C anzufangen. Wer weiß, wann ich endlich einen Studienplatz bekomme. Es ist alles andere als sicher, dass es ab April klappt... Vielleicht wäre eine Ausbildung da doch gar nicht so übel. Dann hätte ich immerhin shcon mal etwas in der Hand. Ich könnte ja dann auch mein Studium auf der Ausbildung aufbauen...
Habe mich übrigens auch bei "Dunkin' Donuts" beworben, JA, in den Tiefen meines Herzens steckt ein waschechter Donutverkäufer! Hiermit habe ich das offiziell klargestellt.

Mal schauen wie das alles noch so wird! Ich hatte eine Wohnungsbesichtigung und schon den Termin bei der Baugenossenschaft. Diese Wohung zu bekommen wäre natürlich sehr, sehr geil - es heißt also Daumen drücken. Alles nicht so leicht, wenn man ein Beginner ist.

Melde mich bald wieder, mit mehr Gedanken und weniger Berichterstattung!
Bis dahin...

Matt Duke - Rabbit

Donnerstag, Oktober 22, 2009

der Beginner

Ich bin in Berlin, der Stadt wo ich schon immer leben wollte. Stuttgart ist also jetzt 5 Stunden und 21 Minuten von meiner neuen Wahl-Heimat entfernt. Seit 2 Tagen atme ich schon die Berliner Luft ein und bin stets überrascht, wie freundlich und offen hier alle Menschen zu sein scheinen. Da hab' ich mir schon einen dicken Pluspunkt vermerkt.
Diesen blog fange ich übrigens an, um irgendwem ein wenig von meinem "neuen" Leben zu verzählen (Achtung: schwäbisch).
Mit 18 hat man Träume - diesen Satz habe ich schon oft gehört. Aber nicht alle Träume gehen in Erfüllung - so ging es dann meistens weiter. Das ist mir natürlich auch klar, ABER ich bin mir sicher, dass genug meiner Träume sich erfüllen werden. Ich bin startklar und bereit für alles, was auf mich zukommt. Ja, auch die weniger schönen Dinge, ohne die wäre es ja schon beinahe langweilig. Ich versuche furchtlos zu sein (zu bleiben) und mit meinem neuen Second-Hand-Fahrrad meinen Weg zum Ziel zu finden. Das Rad hat aber immer einen Platten, mal ganz so nebenbei, das nervt, ich muss es wirklich alle 15 Minuten aufpumpen (haha) aber egal, damit werd ich auch fertig.

Ich werde in den nächsten Posts ausführlicher schreiben, und mich ein wenig mehr meinem tollen, neuen Blog widmen, leider habe ich noch kein Internet. Das ist nicht gut, ohne Internet geht so gut wie nichts :(
Aber auch das wird noch, bin mir ziemlich sicher.

Bis dahin ein kleiner Musik-Tipp und mein "Song des Tages"...
Jonathan ;)

Joshua Radin - Brand New Day