Montag, Dezember 28, 2009

der Weihnachtsmann

Endlich ist Weihnachten überstanden. Naja, wie man es nimmt. Das schwerste Geschenk, dass ich bekommen habe, sind die 3,5 kg die ich mehr wiege! Unfasslich, die müssen wieder runter. Das heißt - auf gut deutsch - NULL-Diät. Da bin ich sowieso Profi drin, das ist nicht weiter schlimm. Schlimm ist, wie es überhaupt soweit kommen konnte, habe ich mich wirklich so sehr in die Besinnungslosigkeit gefressen? Anscheinend JA! Vielleicht wollte ich auch dem Weihnachtsmann Konkurrenz machen und auch so nen ansehnlichen, schönen, kugelrunden Bauch bekommen, wie er. Ich hab mich schon von jeher gefragt, wie er es schafft, mit dieser Wampe durch die Schornsteine und Kamine zu kommen. Vielleicht war das alles eine Lüge und in echt ist gar nicht der Weihnachtsmann durch den Kamin gekommen, sondern ein Weihnachtself oder so... Die haben dann die Geschenke hingestellt und die Kekse gegessen und die Milch getrunken! Sollte das so sein, dann werden alle Kinder dieser Welt belogen und betrogen! Was ist daran so schlimm, einfach zuzugeben, dass der Weihnachtsmann zu dick ist, um die Geschenke persönlich zu bringen?! Wir hätten doch mit Sicherheit alle Verständnis für diesen älteren, dicken Herren mit seinen roten Backen und seinem weißen Bart! Also ich zumindest wäre der Letze, der böse auf Santa wäre... Menschenskinder! Wenn er möchte kann ich ihm beim Abnehmen helfen ;) Wie gesagt, ich bin Profi.. Wer auch immer Hilfe braucht, ich bin gerne bereit, dem Einen oder der Anderen bei der Null-Diät zu unterstützen!

Naja, das nächste Event steht ja schon wieder in den Startlöchern: Silvester. Eiegentlich sollten wir alle überfordert sein, Weihnachten und gleich danach Silvester und Neujahr. Viel zu viel auf einmal und das ist doch alles zu anstrengend. Man hat ja kaum Zeit zum Nachdenken! Wobei, es gibt eigentlich wirklich nicht mehr viel zum Nachdenken. Ein Freund  von mir hat mir als Antwort auf meinen letzen Blogeintrag dieses Zitat geschrieben: "Leben ist, was einem passiert, während man darauf wartet, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen." Er fand das Zitat eigentlich nicht so gut - ich auch nicht! Aber die Botschaft, die Aussage dieser Worte sind mehr als eigentlich richtig. Das Stichwort, dass durch dieses Zitat in den Raum geworfen wurde, lautet Flexibilität. Und tatsächlich, wenn wir alle flexibler wären und vllt auch ein wenig offener für das, was um uns herum passiert, vielleicht wären dann viele Dinge einfacher und wir würden weniger Chancen verpassen und mehr Gelegenheiten besser nutzen. Genau aus diesem Grund sollte Flexibilität auf jeder "Gute-Vorsätze-fürs-neue-Jahr"-Liste stehen, am besten ganz, ganz weit oben. Jedenfalls werde ich mir die Gedanken über das Zitat zu Herzen nehmen und weiter darüber nachdenken. Und während ich versuche, die Dinge, die mich stören in Griff zu bekommen, werde ich meine Augen offen halten und flexibel bleiben und werde es hoffentlich hinbekommen, die eine oder andere Chance und Gelegenheit, die mir über den Weg läuft, sinnvoll zu nutzen. In diesem Sinne, ist der Weg also doch das Ziel...

Zum Abschluss noch 'ne Neuigkeit; da ich zu Weihnachten ne Digicam bekommen habe, werde ich ab Januar ein kleines Projekt starten. Obwohl es schon dutzende "Street Fashion Blogs" gibt, werde ich trotzdem meinen eigenen anfangen, denn letzendlich sind doch alle Blogs unterschiedlich. Sprich: ich lauf ab Januar mit meiner Kamera, um interessante, außergewöhnliche oder schlicht und ergreifend coole Outfits in meinem Blog festzuhalten. Davon gibts in Berlin ja genug ;)

Jamie Cullum - Don't Stop The Music

Bis die Tage

Sonntag, Dezember 20, 2009

der Schneekönig

Bei -16°C kann man sagen, dass der Winter Deutschland erreicht hat oder wohl eher heimsucht.
Ich hasse den Winter, er ist kalt und dunkel. Morgen wird der kürzeste Tag des Jahres, das heißt, dass es die Tage dann wieder länger werden - ganz langsam. Es beibt die meiste Zeit dunkel - und kalt. Trotzdem gehört der Winter genauso zum jahr wie der Sommer. Im Winter schätze ich den Sommer immer doppelt und dreifach so viel wie, wenn es einfach Sommer ist. Am Winter schätze ich wirklich nichts. Vielleicht die klare Luft. Aber die Kälte ist anstrengend und macht müde, die düsteren Tage machen einen nachdenklich und wenn der ach so schöne Schnee erst mal ein paar Tage liegen bleibt und grau wird und matschig, dann ist der auch nicht mehr so "toll". Ich persönlich mag Schnee ehwieso nicht! Das alles zusammen ist eine furchtbare Kombination und der perfekte Grund sich in einem Keller zu verstecken und nicht mehr raus zu kommen, bis es Frühling wird. Aber so geht das alles ja nicht, also aufstehen und warm anziehen. Das geht aber auch nicht, wenn man weder eine Winterjacke noch Winterschuhe hat! Im Ernst: Berlin ist kurz vorm Erfrieren. Das ist sehr unschön. Wo sind die Winter geblieben, in denen man so gerne eine "weiße Weihnacht" gehabt hätte, es aber milde +7°C hatte? Ich wünsche mir GENAU so einen Winter, das wäre (mehr oder weniger) perfekt. Meinetwegen kann der Schnee vom 23.12 bis zum 27.12 liegen bleiben, ABER DET WARS DANN OOCH! Mensch, wenn ich der Schneekönig wäre, dann würd ich das so handhaben. Die Schneekönigin ist ja bekanntlich böse und will alles einfrieren, die dumme Schlampe (oops). Ich wäre definitiv besser für den Job geeignet!

Abgesehen von den drei W's (Wetter, Winter, Weihnachten) ist die Gesamtsituation nicht sonderlich und doch gar nicht so übel. Ich habe Internet, was eigentlich normal sein sollte und was ich hätte schon lange haben können, wenn ich nur mal den Router umgedreht hätte; nun gut - in diesem Fall - besser spät als nie! Mit meinen beiden neuen (zukünftigen) Mitbewohnern hatte ich gestern 4 Wohungsbesichtigungen. War echt cool. Eine Wohung war ein Traum, ein wahrer WG-Traum! Wenn nur der Preis mitgespielt hätte, veflixt nochmal ;) Aber was solls? Im Januar wird weiter gesucht, ich bin zumindest in dieser Sache wirklich optimistisch! Das mag vor allem daran liegen, dass ich so schnell wie es nur geht raus aus Charlottenburg und raus aus diesem Keller muss! Es geht wirklich nicht mehr. Wie froh ich bin, morgen nach Stuttgart zu fahren und einfach weg von hier zu kommen. Das Berlin, das ich momentan lebe ist nicht das Berlin, dass ich will und nicht das Berlin, dass mein zu Hause werden soll. Ich bin also "zu Hause-los"...noch! Wir werden das schaffen, der Wille ist da und der Weg muss gefunden werden. Und bekanntlich ist der Weg das Ziel; nicht bei mir. Mein Weg soll mein Weg sein und meine Ziele meine Ziele. Eine gewisse Struktur sollte da schon vorhanden sein. Mein Weg führt mich erst mal nach Stuttgart über Weihnachten und Silvester. Also ein Kurzurlaub im Schwabenländle :) Sehr gut! Auch wenn die Weihnachtsstimmung sich partout nicht breitmachen will und das auch nicht mehr passieren wird, da ich auch gut ohne klar komme! Weihnachten wird wohl schnell und schmerzlos über die Bühne gehen. Wir können seit September Lebkuchen kaufen und seit Oktober stehen überall die Weihnachtsdekos und alles, Weihnachten ist nur noch eine einzige, große, gewinnbringende Show! Da möchte ich dann ausnahmsweise mal nicht die Hauptrolle spielen, diese Show möchte ich mir nicht antun... Die Maschenerie "Weihnachten" macht das wahre Weihnachtsfest echt kaputt. Leider wird sich das wohl nicht ändern, nein, mir kommt es sogar so vor, als würde es jedes Jahr schlimmer werden! Wie gut, dass Weihnachten nur ein Mal im Jahr ist.

Jetzt müssen noch die Sachen gepackt werden, die Winterdepressionen über Bord geworfen werden und akzeptiert werden, dass ich kein Schneekönig bin und damit leben muss, dass der Schnee daliegt und auch noch ne Weile liegen bleiben wird. Der Aufrbuch nach Pandora wird sich wohl noch verschieben!

Hodges - My Side Of The Story

Gute Nacht!

P.S.: Ach ja, bitte liebe Schneekönigin, verschone uns (bzw. mich) doch vor weiteren Schneemassen!! :)

Freitag, Dezember 11, 2009

der (un)Glücksbringer

Weil ich früher Glücksbringer hatte und sie nichts gebracht haben, ich aber versuche mehr ein Optimist zu werden, denke ich darüber nach, mir einen Glücksbringer anzuschaffen. In der Grundschule war es eine rote Unterhose, die mir bei den Arbeiten Glück bringen sollte - hat irgendwie geklappt?! In den ersten Jahren im Gymnasium war es eine kleine Figur, weiss schon gar nicht mehr von was. Geklappt hat das nur begrenzt. Eine Zeit lang hatte ich immer so einen seltsamen Hut auf, der wurde schon fast zu einer Art Markenzeichen, Glück hatte ich aber keins. Vor nem Jahr hatte ich jeden Tag eine Lederkette mit einem Anhänger an und habe mir eingeredet, dass die mir Glück bringt. Hatte sie auch bei jeder Abi-Prüfung an. Naja, Glück war da wohl eher relativ...vermutlich. Aber wie auch immer, ich bräuchte dringendst ein Quäntchen Glück. Also denke ich darüber nach, was mir zu diesem Glück verhelfen kann!
Ich habe höchstwahrscheinlich eine WG, so wies ausschaut sind wir ne coole Truppe und vor allem - und am wichtigsten - bunt gemischt. Das ist sehr gut, denn wenn ich erst eine eigene Wohung habe bin ich mehr als endlich in Berlin angekommen. Ich brauche aber noch so viel und ich vermisse Dinge, die ich nie hatte. Und immer wenn ich meine, jetzt bekomm ich "es" auf die Reihe, jetzt pack ichs an, dann geht irgendwas schief und ich komm wieder nicht aus der Starterposition raus. Es kann doch nicht sein, also damit meine ich, es kann doch wohl wirklich nicht wahr sein, dass ich 7 Wochen lang in der Starterposition stecken bleibe und nicht endlich mal losrenne. Vor einem Jahr habe ich mir gesagt, dass 2009 MEIN Jahr werden soll. Das war es nícht. So viele Hoffnungen haften an diesem Jahr, dass sich dem Ende neigt. Zurückblickend mag es sein, dass ich mehr geschafft habe als es mir vorkommt. Ich hab mein Abitur bestanden und bin nach Berlin gezogen. 12 Jahre hat man mir gepredigt, dass das Abitur einem alle Türen öffnet. Ich stehe vor lauter vershclossenen Türen. Nur mal so am Rande bemerkt und auch nur so viel dazu! Jetzt sitze ich wieder da, wie letzes Jahr und versuche mir Mut zu machen und mir zu sagen, dass das kommende Jahr MEIN JAHR wird!
Das Gerüst zum Glück steht in meinem Kopf fest und der Plan ist relativ simpel. Ich will Glück und ich will, dass 2010 ein gutes Jahr wird. Raus aus der Starterposition und losrennen, das wird doch nicht so schwer sein. Ich hab nämlich keine Lust mehr, festzustecken. Menschen verschaffen sich einen Tapetenwechsel, um neue Erfahrungen zu sammeln und die Tapete ihres Lebens zu wechseln. Ich brauche keine Tapete, ich nehm die Wand kahl, kalt und roh wie sie sein mag. Jetzt ist es allerdings an der Zeit diese verdammte Tapete abzureissen und sich der Wand dahinter zu stellen. Am besten durch sie durchrennen...
Brauche ich also dazu einen Glücksbringer? Brauchen wir Menschen einen Glücksbringer, etwas auf was wir uns "verlassen" können, das uns täuscht und in das wir unsere naiven Hoffnungen setzen können? Bringt ein Glücksbringer das erhoffte Glück? Oder ist er nur Mittel zum Zweck und mehr Lug und Trug als Glanz und Gloria? Wann weiß ich, wann ich Glück habe - nehmen wir Glück bewusst wahr, oder nehem wir es, wenn es passiert für selbstverständlich?

Und jetzt spüre ich langsam diese Anspannung und diese seltsame, nicht einschüchternde Angst durch meine Adern rennen und das lässt mich aufrecht gehen und trotzdem diese Ungewissheit spüren. Auf schlechte Tage müssen gute Tage folgen...

Daniel Powter - Bad Day

Ein Danke an alles was mir bis hier her passiert ist und ein Danke an das, was noch kommen wird.
Ich will mein Glücksbringer sein!

Mittwoch, Dezember 02, 2009

der Adventskalender

Die Weihnachtszeit hat begonnen und jetzt muss ich mich Wohl oder Übel damit abfinden. Seit gestern wird Tag für Tag, Türchen für Türchen geöffnet, damit wir auch ja alle nicht vergessen, wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind. Naja, alle von uns sicher nicht, ich aber schon. Ich bin froh, dass ich einen Adventskalender habe, ein Stückchen von "zu Hause" gibt mir mein SpongeBob Adventskalender nämlich schon...
Abgesehen aber davon, kommt mir das Leben auch wie ein Adventskalender vor - mit vielen Türchen aber ohne die Schokolade, die glücklich machen soll. Wieso kann hinter den Türen im Leben nicht auch Schokolade stecken? Stattdessen muss man im Leben jeden Tag eine neue Türe suchen und öffnen und darf nicht mal auf den Schokoladen-Glücks-Effekt hoffen. Total anstrengend, wirklich. Im Gegensatz zu dem Adventskalender, der immer 24 Türchen hat, weiß ich nicht, wie viele Türen ich noch öffnen muss.
Eine tat sich gestern auf. Ich habe jetzt wahrscheinlich (also ziemlich sicher) eine erste WG-Mitbewohnerin, das erleichtert mich und lässt mich hoffen, dass wir dann zu zweit schnell noch zwei weitere Mitbewohner finden! Ich brauche wirklich ein eigenes Zuhause in Berlin. Als ich am Wochenende (von Donnerstag bis Montag) in Stuttgart war, wurde mir klar, dass ich dort nicht mehr zu Hause bin - mich in Berlin aber auch nicht zuhause fühle. Wo ist also mein Zuhause? Muss ich mich gerade in einem Stadium der Unzugehörigkeit wiederfinden? Wie lange werde ich brauchen, bis ich endlich ganz in Berlin angekommen bin? Ganz einfach! Ich muss endlich eine eigene Wohung haben, also schnell eine WG finden. Das ist das Hauptziel, danach kann alles ja nur besser werden..? Dann hab ich ein Festnetzanschluss, INTERNET (!) und vor allem habe ich die Freihet, die ich mir schon lange wünsche.

Eine andere Türe tat sich auf und wieder zu. Die Ausbildung bei Peek & Cloppenburg muss verschoben werden, da sie schon zu weit in dem Auswahlverfahren sind. Also ist das Thema für mich abgehakt, ich will auch nicht weiter darüber nachdenken, bin sogar ganz froh darüber. Handelsfachwirt ist nicht das, was ich wirklich werden wollte - womit ich wirklich zufrieden gewesen wäre. Denn ich wohne in Berlin um zu studieren. Der Wille zum Studieren ist da. Ich weiß zwar nicht was, aber ich will. Am besten ab April.
Es gibt auch ansonsten so viel zu tun. Ich muss noch so viele Türchen öffnen... Wenn ich mich damit beschäftige, bekomm ich Kopfschmerzen und will gar nicht weiter drüber nachdenken, aber was bleibt einem anderes übrig? Immerhin muss man weiterkommen und voran kommen. Ich seh mich hier nicht mehr lang in diesem Keller und mit diesem (scheiß!) Internetstick. Es muss doch langsam weitergehen!

Ich bin totmüde, aber wenigstens kreativ. Hab derzeit viele Ideen für neue Texte. Immerhin etwas. Das neue OneRepublic Album "Waking Up" ist so enttäuschend! Hatte gehofft, dass es gut werden würde - tja, war wohl nichts, wa?! Wahrscheinlich habe ich bald Windows 7, bin mal gespannt wie das wird.
Hbe jetzt auch nicht mehr viel zu sagen. Noch 22 Türchen bis Weihnachten, noch 21 Türchen bis ich wieder nach Stuttgart gehe, noch X Türchen, bis ich geschafft habe, was ich schaffen will und werde!

 Patty Griffin - Up To The Mountain

Inspiration ist Alles